Dorfverschönerung und Historisches

 
Unser Mitglied Amandus Hill hat im Jahr 2006 und 2007 sowohl das Kriegerdenkmal, welches seit Anfang der 60er Jahre abgebaut auf dem Armsheimer Friedhof lagerte, als auch das Ortswappen in Fassform, an der Landstraße nach Flonheim, restauriert.
 
 
Der schlafende Löwe
 

Die Mitglieder unserer Freien Liste haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Kriegerdenkmal vom 1. Weltkrieg, welches seit Anfang der 60er Jahre abgebaut auf dem Armsheimer Friedhof lagerte, zu restaurieren. Außerdem soll es nach der Restaurierung wieder einem gebührenden Aufstellungsort zugeführt werden, wo es sowohl den Bürgern als auch Besuchern von Armsheim zugänglich ist.  Dies soll, wie im Rat Anfang des Jahres beschlossen, der Armsheimer Friedhof sein. Dort stand es auch bis zur Aufstellung der metallenen Jesusfigur mit den zur Segnung ausgebreiteten Armen.

 

Da es eine große Herausforderung ist ein Sandstein-Denkmal, welches über 40 Jahre äußerst unsachgemäß und der Witterung ausgesetzt lagerte, fachmännisch zu bergen und zu restaurieren, brauchten wir natürlich „know how“ vom Fachmann. Dieser war schnell in den eigenen Reihen gefunden. Herr Amandus Hill war sofort mit Begeisterung dabei. Er brachte nicht nur sein enormes Fachwissen ein, sondern erledigte auch in tagelanger Sisyphusarbeit die Reinigung und Restauration des Denkmals.

 

Als erste Maßnahme wurden die Einzelteile geborgen und bei Gerald Frank eingelagert. Herr Hill begann nun mit den Reinigungsarbeiten via Dampfreiniger. Hierzu mussten die einzelnen Quader (teilw. über 1200 kg) mit schwerem Gerät aus der Halle ins Freie verfrachtet werden. Das Drehen und Wenden der Blöcke konnte nur mit Muskelkraft und vereinten Kräften geschehen. An dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön an alle Helfer unserer Liste die Ihre Freizeit gerne opferten.

Wie auf der Abbildung aus einer alten Festschrift von 1955 des Radfahrervereins zu erkennen ist, besteht das Denkmal aus insgesamt 6 Quadern und dem schlafenden Löwen. Der mittlere Block ist beidseitig mit den Vor- und Zunamen, der Regimentsbezeichnung und dem Land, in welchem der Soldat gefallen ist, behauen. Da diese Tafel leider flach liegend, mit einer Seite nach oben, gelagert wurde, konnte das Regenwasser kaum abfließen und ist natürlich auch in den immer poröser werdenden Sandstein eingedrungen. Die Winterfröste taten dann ihr Übriges zur Zerstörung der oben liegenden Schriftseite bei. Hier sind die Namen nur noch in Teilen zu lesen und was nicht mehr da ist kann man auch nicht mehr restauriert werden.

     

Derzeit werden von der Ortsgemeinde Angebote von Steinmetzen eingeholt, die mit der Aufstellung des Denkmales beauftragt werden sollen. Bis dahin verbleibt das Denkmal bei Gerald Frank in der Halle. Da mit weiteren Schäden, die bei der Aufstellung entstehen können, zu rechnen ist, setzt Amandus Hill seine Arbeiten erst nach erfolgtem Aufbau des Denkmals fort.                                                                G. F.

Die Restaurationsarbeiten